„RA“ Katja Günther treibt wieder ihr Unwesen
23.01.2009 at 19:01:55 | In Uncategorized | 8 CommentsHi Leute,
Gerade eben erhielt ich eine Mail von einer gewissen Katja Günther. Diese „Anwältin“ hat mich schonmal mit einer Mahnung per Mail angeschrieben, da ich angeblich den Dienst Genealogie beansprucht habe. Dabei stützt sie sich auf IP Adressen, die nicht stimmen.
Die Mails tragen den Titel „Anwaltliche Mahnung / AZ XXX“ (XXX steht hier für Zahlen, die bei jedem unterschiedlich sind)
Der Inhalt:
Sehr geehrte(r) Herr/Frau %ZENSIERT%,
wir haben versucht, Ihnen auf dem Postweg unter der von Ihnen angegebenen
Adresse für die von Ihnen genutzte Dienstleistung eine Mahnung zuzusenden, da
sowohl die Rechnung als auch die Mahnung meiner Mandantin von Ihnen nicht
beglichen wurde.Die Angabe einer falschen Adresse geschah hier in offensichtlicher Absicht,
den Rechnungs- und Mahnungszugang zu erschweren.
Dies wird von mir als erstes Indiz für betrügerische Absicht gewertet.
Ich werde diesen Sachverhalt auf seine strafrechtliche Relevanz prüfen.————————————————-
Ihre Mahnung können Sie unter folgendem Link einsehen:
http://83.141.2.195/%ZENSIERT%————————————————-
Wir weisen Sie auf die Zahlungsfrist hin.
Sollten sie eine Ratenzahlung vereinbaren wollen,
richten Sie ihre E-Mail bitte an ratenzahlung@strafrecht-guenther.deHochachtungsvoll
Katja Günther
RechtsanwältinRechtsanwaltskanzlei Günther
Brienner Str. 44
D-80333 München
Ja sicher hätten Sie wohl gerne, ne?
Interessant ist, dass die IP die in der Mahnung steht nie meine gewesen sein kann. Die IP Range entspricht nicht der, die ich zu dem Zeitpunkt hatte.
Woher ich das weiß? Die ersten 2 Blöcke einer IP Adresse bleiben über Monate gleich (das ist dann sozusagen die IP Range). Und ich weiß noch genau, dass ich bis Ende 2007 eine andere IP Range hatte, da ich oft die IP in meinem Router gesehen habe, als ich Einstellungen an diesem vornahm.
Auch die angegebene Adresse habe ich niemals irgendwo verwendet.
Und ich bin mir 100%ig sicher, nie solche Angebote genutzt zu haben, da ich bereits mit dem Aufkommen dieser „Geschäftsidee“ recherchiert hatte und Bescheid wusste.
Also, wie wärs mal mit Googlen?
Interessant, gleich ein Video von Akte 08 (Sat1):
Schauen wir weiter:
Auch „verbraucherrechtliches“ befasst sich mit dem Thema
Im Internet finden sich hunderte von Beiträgen von Leuten, die bereits solche Schreiben erhielten.
Natürlich sollte man hier NIE zahlen!
Katja Günther lässt jedoch nicht locker, auch wenn sie dauernd von Banken und Providern gekündigt wird, da diese ihr Image bewahren wollen.
Diesesmal versuchte sie es über den Provider aixit.
Das lässt sich im Header der Mail lesen:
received: from 83-141-2-195.static.aixit.com (EHLO kvm2-204.aixit.com) [83.141.2.195] ... reply-to:mail@ra-guenther-muenchen.de From:mail@ra-guenther-muenchen.de ...
Achtung: Ich will hier aixit nicht schlecht reden, sondern positiv herovrheben. Das sage ich jedoch vorab, da ich nicht in Rufschädigungsgeschichten o.ä. verwickelt werden möchte!
Ich dachte mir also, dass ich doch auch mal was dagegen machen könnte.
Also gleich mal bei aixit angerufen und direkt jemanden im Rechenzentrum erreicht.
Einem Mitarbeiter erklärte ich mein Anliegen. Er verstand es sofort und bat mich, die Abmahnung inkl. des Headers an ihn zu schicken, damit er den Fall direkt an die Geschäftsführung weiterleiten kann.
Ich muss sagen, dass es sehr bemerkenswert ist, dass man sich auch um das Problem kümmert und sich dafür interessiert.
Daher: Damen hoch für aixit und hoffentlich die baldige Kündigung für „RA“ Katja Günther!
Es bleibt nichts weiter zu sagen
.
Das ?
8 Kommentare »
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Ich bin auch von der Dame betroffen, aber mit einem Routenplaner. Bei mir läuft das Ganze schon seit September 2008.
Was mich nur einigermassen wundert, denn in Österreich hätte man längst Berufsverbot, wenn man mit solchen Methoden seinen Broterweb bestellen möchte. Aber anscheinend ist Konsumentenschutz nicht von hoher Priorität in Deutschland.
Kommentar von senfundkren — 25.01.2009 #
Ja, in Deutschland beschäftigt man sich ja noch mit diesem Problem, aber hier dauert das halt alles mal gerne länger…
Kommentar von dasfragezeichen — 25.01.2009 #
Die Mail hab ich auch grad bei mir im Posteingang gefunden und gleich zurückgeschrieben um welches Produkt und Kosten es gehen soll.
Schade dass ich nicht gleich danach gegoogelt habe
Soll ich ihre Mails weiters ignorieren oder mich bei dem „Betreiber“ am Telefon melden?
Ich möchte nämlich keine bösen Überraschungen erleben.
Kommentar von VerärgerterWiener — 09.02.2009 #
Hi,
Sofern du wirklich nichts damit zu tun hast, ignorier die Frau einfach.
Solltest du dich ausversehen angemeldet haben, wende dich an eine Verbraucherzentrale, da wird geholfen!
Das ?
Kommentar von dasfragezeichen — 09.02.2009 #
Nein ich betreibe kein Online-Shopping ausgenommen Ebay aber da gönne ich mir selten was.
Danke für die Aufklärung !
Kommentar von VerärgerterWiener — 09.02.2009 #
Du solltest in jedem Fall ein schriftliches Kündigungsschreiben eingeschrieben absetzen. Vordrucke bzw. Hinweise dafür findest Du im Internet sowohl unter konsument.at wie auch unter europakonsument.at (E-COMMERCE).
Nur eines solltest Du gesichert nicht „zahlen“, auch wenn es dir noch so auf den Geist geht.
Mein Postverkehr mit dem Verein ist inzwischen gut und gerne 1,5 cm hoch und alles für die Frösche.
Auch die Europäische Verbraucherzentrale kommt mit denen nicht ins Reine, weder mit den Firmen noch mit den RA.
Kommentar von senfundkren — 09.02.2009 #
hab heut auch wiedermal seid langen eine mahnung per mail bekommen,wollt den ganzen scheis mit dem kommentar behalt dein müll zurücksenden (letztes jahr ging es noch)doch siehe da die dame muss sich schützen vor zu vielen mails und eine mail an sie schreiben geht nicht.gestern kam auf akte 09 wieder ein aktueller bericht nicht zahlen nicht anrufen (kostet was)einfach nur ignorieren hab angeblich im april 07 bei lebenstest vorbeigeschaut seid dem hab ich 3 mal was von der gehört per mail da sieht man mal wie sich das ganze betrügerische gehabe von der in die länge zieht bevor etwas passiert und täglich so viele drauf reinfallen armes deutschland
Kommentar von isi — 11.02.2009 #
Ja und gestern kam der nächste Brief von Madame. Eine letzte aussergerichtliche Mahnung mit Klagedrohung. Na schauen wir einmal. Gezahlt wird sicher nicht.
Kommentar von senfundkren — 24.02.2009 #